|

Stratford

Wieder eine tolle Unterkunft……

In Stratford sind wir mehr oder weniger zufällig gelandet, weil wir den Mont Taranaki in der Nähe besuchen wollten. Der Ort wurde nach Stratford-Upon-Avon benannt, Shakespeares Geburtsort in England. Viele Strassen dort tragen die Namen von Shakespeare-Charakteren. Es gibt einen Glockenturm, wo viermal täglich ein paar Shakespeare-Figuren eine kleine Vorstellung geben. Leider wurde gebaut, so konnten wir das nicht sehen. Und wie man am „Glockenspiel“ sieht, werden auch deutsche Worte in andere Sprachen übernommen.

Hier haben wir ein wunderschönes B&B gefunden, das Brecon Pond B&B, das eine Erwähnung und ein paar Bilder wert ist. Die Besitzer sind ausgesprochen gastfreundlich – die Katzen auch 🙂 Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Aus der ehemaligen Doppelgarage haben sie mit Geschick, Fantasie und sehr viel Arbeit eine wundervolle Unterkunft gezaubert.


Mount Taranaki

Eigentlich war ich der festen Überzeugung, dass der Mount Taranaki ein Fantasieprodukt ist. Vor 36 Jahren sah ich dort nie einen Berg, sondern immer nur Wolken. Aber dieses Mal hatten wir ausgesprochenes Wetterglück.

Der von den Māori seit jeher Taranaki genannte Berg ist ein geologisch gesehen relativ junger Vulkan, seit knapp 200 Jahren war er nicht mehr aktiv. Er wurde von dem britischen Seefahrer und Entdecker, Kapitän James Cook nach dem 2. Earl of Egmont in Mount Egmont umbenannt. Der Berg erhielt später jedoch wieder seinen alten Namen, und nur der ihn umgebende Egmont National Park erinnert an den Adligen, der nie etwas mit Neuseeland zu tun hatte.

Anfang 2024 wurde eine Hängebrücke eröffnet, die den Weg in ein Skigebiet erleichtert. Zur Zeit ist diese Brücke eine echte Attraktion.


Ähnliche Beiträge

  • |

    Matamata

    Hobbiton „In a hole in the ground there lived a hobbit. Not a nasty, dirty, wet hole, filled with the ends of worms and an oozy smell, nor yet a dry, bare, sandy hole with nothing in it to sit down on or to eat: it was a hobbit-hole, and that means comfort.“ (J.R.R. Tolkien,…

  • |

    Tokyo

    Mit dem Shinkansen in etwa vier Stunden von Hiroshima nach Tokyo. Zufällig lag unser Hotel im lebendigen Stadtteil Asakusa, nahe des Skytrees.Unter dem Turm befindet sich ein riesiges Einkaufszentrum, das wir uns auch angesehen haben. Wahnsinn, was man anscheinend alles so brauchen kann……. Wir haben nichts für uns gefunden (haben aber auch nicht gesucht 🙂…

  • |

    Tatapouri Bay

    Das erste Mal ein Tiny Home. Es hatte alles, was man so braucht – vor allem wunderbare Sonnenaufgänge. Impressionen Strandwanderung – bei Ebbe Auf der Nordinsel Neuseelands kam es durch den Zyklon Gabrielle im Februar 2023 zu schweren Regenfällen, Überschwemmungen und Erdrutschen. Auch in der Tatapouri Bay sind immer noch einige Folgen zu sehen.

  • |

    Wanaka

    Von Franz Josef über den Haast Pass nach Wanaka Lake Hawea Lookout – die Aussicht hat sich in 36 Jahren nicht sehr verändert – im Gegensatz zu uns 🙂 Wanderung um den Lake Diamond und auf den Rocky Mountain Viewpoint. Wieder in Wanaka hatten wir der Wanderung entsprechend Hunger. Wenn man dann aber als kleine…